Reflexintegration

Es fängt bereits im Bauch der Mutter an, es handelt sich um unwillkürliche Bewegungen, die den Fötus schützen, den Geburtsprozess selbst beeinflussen und die Entwicklung im ersten Lebensjahr des Babys kontrollieren. Bei einer gesunden Entwicklung verschwinden langsam diese Reflexe und das Kind kann sich allmählich aufrichten. Falls die angeborenen Reflexe aber nicht vollkommen integriert sind, können sie die physische als auch psychische Entwicklung bremsen. Bei Patienten mit einer neurologischen Beeinträchtigung kann man oft die falsch integrierten Reflexe wahrnehmen und es ist notwendig damit regelmäßig und intensiv zu arbeiten. Bei der Reflexintegration wird auf verschiedene Weise Kaltlaser durchgeführt, um primitive Reflexe zu integrieren.

Frühkindliche Reflexe

Von den ersten Tagen an hat ein Neugeborenes viele frühkindlichen Reflexe entwickelt, die es ihm ermöglichen, auf Reize aus der äußeren Umgebung zu reagieren. Dies sind Such-, Saug-, Schluck-, Ausscheidungs-, Abwehr-, Orientierungs-, Greif-, Positionsreflexe usw. Einige Reflexe dienen dem Kind zum Überleben, helfen bei der Orientierung und Anpassung an die Umgebung. Solche Reflexe entwickeln sich allmählich und mit der Zeit werden sie integriert. Sie sind ein Grundbaustein der Weiterentwicklung. Es bedeutet aber nicht, dass nur Kinder betroffen sind, es kommt vor, dass diese frühkindlichen Reflexe auch bei Erwachsenen falsch integriert wurden, und deshalb ist die Therapie wichtig, um die physische und physische Entwicklung zu verbessern.

Die zweite Gruppe von Reflexen ist für das tatsächliche Überleben des Kindes nicht wichtig, es handelt sich um Relikte der phylogenetischen Entwicklung. Sie sind jedoch für die Diagnose wichtig, und die Kontrolle kann uns einen Nachweis über die normale Entwicklung des Neugeborenen und seine Gehirnfunktionen geben. Solche Reflexe verschwinden in den ersten Lebensmonaten.

Verhaltensweisen, die das Kind bisher reflexartig beherrschte, müssen in späteren Entwicklungsstadien neu erlernt werden, das erlernte Verhalten ist aber Ausdruck der Aktivität des höheren Nervensystems (z.B.: Moro-Reflex, Greifreflex, Schwimmreflex). Das Neugeborene ist jedoch viel mehr als ein Bündel unbedingter Reflexe. Die wahrscheinlich wichtigste Fähigkeit, die er besitzt, ist die Fähigkeit zu lernen. Diese Fähigkeit wird etwa ab dem fünften Lebenstag erforscht, es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass sie von Geburt an vorhanden ist. Das Neugeborene ist in der Lage, kausale Zusammenhänge zu lernen, seien sie real oder imaginär. Beispielsweise vermeiden Kinder, die während des Stillens negative Gefühle (z.B.: Ersticken) erlebt haben, das Stillen schon nach wenigen Wiederholungen bewusst.

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